 |
Der Autor dieser
Seiten auf seiner Honda Deauville Century (hier verborgen)
Nachdem ich mich im September 2000 erstmals
auf ein Zweirad mit Motor gesetzt habe, danach mit diesem Daelim Otello
ca. 13,5 tkm, anschließend mit einem Piaggio X9 6,5 tkm
zurückgelegt habe, bin ich nun seit Juni 2001 mit der Deauville
unterwegs......
|
 |
Ich auf der Ville
(hier sichtbar)
Die Bilder sind im Juli 2001 bei mir zu
Hause in Langenzenn, Mittelfranken, entstanden.
|
 |
Projekt:
Austausch der Gabelfedern
Zur (sehr erfolgreichen!) Verbesserung der Fahreigenschaften habe ich
progressive Gabelfedern von Wilbers eingebaut.
Ein bebilderter Schritt-für-Schritt-Bericht den Umbau, den ich
nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und - jedoch ausdrücklich
unter Ausschluß jeder Haftung und ohne Gewähr für die
Richtigkeit - für Interessierte gerne zur Verfügung stelle.
Der Zeitaufwand beträgt etwa einen ruhigen Nachmittag (für
engagierte Laien wie mich) und es ist weit weniger schwierig, als ich
anfänglich befürchtete. |
 |
Die 12-Volt-Dose
habe ich analog zum Originalzubehör eingebaut. Keine Ahnung,
wofür man´s vielleicht mal braucht...
Notfalls ist so zumindest ein bequemes
Nachladen der Batterie möglich, ohne die Sitzbank abnehmen zu
müssen.
|
 |
Da ich mit 170 cm
nicht gerade zu den Riesen zähle und ich mich deshalb immer etwas
nach dem Lenker strecken mußte, suchte ich nach einer Lösung.
Neben einem eigentlich für die BMW 1150 vorgesehen Teil von
Verholen fand ich diese Variante der Fa. LSL.
Der Abstand zur Gabelbrücke vergrößert sich um etwa 1,5
cm, was sich bislang in meinem Fall als optimal erwiesen hat. Züge
und Leitungen müssen nicht verändert werden. |
 |
Die Lösung
von Verholen wirkt sich dagegen viel heftiger aus: der Lenker wandert
ca. 2 cm nach oben und 4 cm in Richtung Fahrer. Dies schien mir etwas
viel des Guten, obwohl ich´s natürlich nicht ausprobiert
habe.
Ach so, die Kosten:
Verholen: meines Wissens 260.- DM,
LSL wie hier gezeigt: 119.- DM (ist auch bei Louis im Katalog zu sehen)
|
 |
Den Tacho fand
ich eine ganz nette Spielerei. Einerseits braucht man ja
schließlich den Serientageskilometerzähler als
Tankuhrersatz, zum anderen ist der Tacho genauer und man kennt nun die
Voreilung des Serienteils. Auch die Anzeige von Durchschnittstempo und
Fahrzeit ist auf Touren ganz nützlich. Für die, die
Radargeräte testen wollen: Vmax seit letztem Reset wird auch
gespeichert :-)
Den Umfang habe ich übrigens mit 1873
eingestellt (Macadam mittlerer Profilstärke bei vorgeschriebenem
Druck)
|
 |
Es empfiehlt
sich, den Sigma-Tacho im Motorradfachhandel zu erwerben. Bei den
Fahrradversionen ist das Kabel zu kurz (und zwar genau "ums Orschleggn"
wie der Franke sagt). Den mitgelieferten "Spezialmagneten für
Gußfelgen habe ich durch einen kleinen Magnetsplitter ersetzt.
Man muß ja nicht unbedingt möglichst viel Unwucht
auf´s Rad bringen wollen. Befestigt ist er mit einem Klecks
Silikon, ich habe aus übertriebener Sicherheit temperaturfestes
genommen, daher das eklige Rot. M.E. ist dies übrigens der einzig
mögliche Einbauort des Gebers bei der Ville, hat´s jemand
anders? |
 |
Das
Verkleidungsunterteil von Five Stars. Es bietet neben gefälligem
Aussehen vor allem viel besseren Wetterschutz im Bein- Fußbereich.
Ausserdem bilde ich mir ein, die Maschine
liegt damit bei höherer Geschwindigkeit etwas ruhiger.
|
 |
Um die Bilder in
Originalgröße zu betrachten, einfach draufklicken! |
 |
Die Verkleidung
ist passgenau und bereits in der jeweiligen Originalfarbe lackiert.
Erhältlich bei der Firm JF-Motorsport
und über diverse Motorradhändler. Der Preis lag Ende 2001 bei
ca. 650,- DM; soweit mir bekannt, ist das Teil inzwischen aber auf kapp
400 € gestiegen.
|
 |
Ölthermometer
von RR
Erhältlich z.B. bei Louis. Es passt der für die NTV 650.
Kann als Ölmeßstab verwendet
werden, wenn die entsprechenden Markierungen mittels einer Feile
angebracht werden.
Dran denken: die richtige Messung erfolgt bei ausgeschraubtem
Meßstab!
|
 |
Um das
ständige Reinigen der Kühler- und Motorregion nach Fahrten
bei nasser Fahrbahn zu reduzieren, habe ich einen Spritzlappen montiert.
Ist sehr wirksam und behebt vor allem auch das bekannte Problem mit
hochgeschleuderten Steinchen, die den Kühler direkt
beschädigen, oder sich zwischen Lüfter und Kühler
festsetzen können.
Empfehlenswertes Teil! Und weniger schlimm aus, als zunächst
befürchtet :-) |
 |
Materialliste:
1 St. geeignetes Gummimaterial, Stärke etwa 3-5 mm, Breite exakt
195 mm, Länge 20-25 cm (der auf dem Bild hat 21 cm)
3 Senkkopfschrauben M 4 x 16 (sollten um einige mm gekürzt werden)
3 Beilagscheiben 4,3 x 15
3 Stopmuttern M 4
3 Senkkopfpassscheiben 11,0 x 4
alle Teile Edelstahl rostfrei |